Besonders sehenswert sind die kulturhistorischen Stätten wie die Scheunenkirche von Asinou im Norden der Insel und die Königsgräber von Paphos an der Westküste Zyperns. Aus allen Epochen, gerade aus der Antike, sind auch heute noch die prächtigsten Denkmäler und Ruinen zu besichtigen. Verpassen Sie nicht die gigantische Säulenanlage der Agora von Kition oder die aus dem Mittelalter erhaltene Burg von Kyrenia. In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts verpachteten die Osmanen die Insel an die Briten, die sie bei Beginn des ersten Weltkrieges annektierten. Nach einigen Wirren und Unruhen wurde die Insel in zwei Teile gespalten. In den türkischen Teil im Norden und den griechische Teil im Süden.
Wem die Geschichte der Insel auf Dauer doch zu staubig ist, dem bietet die Flora und Fauna der Insel die ideale Abwechslung. Zypern ist die mit Abstand waldreichste Insel des gesamten Mittelmeerraumes. Dies macht sie zu einem extrem fruchtbaren Stückchen Land, das die Einwohner von alters her beispielsweise für die landestypischen Olivenhaine nutzten.
Im Inselinnern laden gut beschilderte Wanderrouten ein, die Insel näher kennen und lieben zu lernen. Gerade für Hobbyfotografen bietet die Insel hervorragende Kulissen und Motive. Große Wälder, durchzogen von Kieferngeruch lassen die Sinne jubeln.
Die Wanderrouten führen den Gast in das ursprüngliche Zypern. Kleine Dörfer, die sich sanft an Berghänge schmiegen. Felsenformationen, Wälder und Berge. Zu empfehlen ist der Wanderpfad der Frühlingsgöttin Persephone. Dieser führt von Agros nach Platres und ist gleichzeitig ein ausgewiesener Naturlehrpfad.
Ein besonderes Highlight ist immer ein Besuch inklusive Essen in einer der zahlreichen Dorfkneipen in den abgelegenen Ortschaften. Hier ist Zypern noch so, wie es sich der Besucher vorstellt.