THAILAND: BEGEISTERNDE GELASSENHEIT.
Thailand wird Ihnen mit seinen tropischen Landschaften, der pulsierenden Metropole Bangkok und mit seiner lebendigen Tradition nicht mehr aus dem Sinn gehen. Im Süden umgeben bizarre Felsformationen zahlreiche Buchten während Phuket, Koh Samui und Koh Phi Phi Inselträume wahr werden lassen. Im Norden dagegen zeigt sich Thailand von seiner ursprünglichen Seite. Welche Destination Sie hier auch immer bevorzugen – Thailand zeigt sich mit vielen Gesichtern und wird Ihren Aufenthalt mit Sicherheit unvergesslich machen.
Metropole Bangkok
Bangkok ist die Metropole Thailands – und zugleich die einzige Stadt, in der große Boulevards in moderne Geschäfts- und Einkaufsviertel führen. In Bangkoks Altstadt hingegen befindet sich die so genannte „Verbotene Stadt” mit ihrer riesigen Palastanlage. Die sehenswerte Kombination aus asiatischer und europäischer Architektur wurde vor allem durch Mongkuts Sohn Chulalongkorn eingebracht. Innerhalb der Palastmauern befinden sich zwei der berühmtesten Tempel der Welt: Der Wat Bo ist der älteste und zugleich größte Tempel Bangkoks. Er besticht vor allem mit seiner monumentalen Figur des liegenden Buddha. Wenige Meter entfernt davon befindet sich der Wat Phra Kheo, in welchem Sie eine Kostbarkeit ersten Ranges vorfinden: Ein Smaragdbuddha, der zu den schönsten Buddhafiguren der Welt zählt.
Unbedingt sollten Sie in Bangkok ein Khon-Theater besuchen. Bei dieser traditionellen Form des Tanztheaters tragen die Tänzer alte, kunstvoll geschnitzte Masken, hinter welchen sie ihr Gesicht verbergen. Mit dem Khon und anderen Theaterarten wird häufig auch der Ramayana Mythos aufgeführt, welcher von einem Mann und seiner langen Reise auf der Suche nach einer Frau handelt. Diese bewegende Geschichte ist das Nationalepos Thailands.
Sehenswerte Inseln und mehr
Auf dem Fluss Chao Phraya, der sich durch Bangkok hindruchschlängelt, lohnt sich eine eindrucksvolle Fahrt mit dem Schiff. Nur 50 Kilometer flussabwärts gelangen Sie in das Delta des Flusses im Golf von Thailand. Dort befinden sich beliebte Urlaubsziele wie Pattaya oder die Insel Ko Samui, wo es herausragende Möglichkeiten zum Tauchen gibt. Die Unterwasserwelt vor der thailändischen Küste beeindruckt mit ihren tropischen Fischen und anderen Meerestieren. Auch für Segelsportler herrschen hier gute Bedingungen.
Von Bangkok aus flussaufwärts erreichen Sie Ayuttaya – die alte Hauptstadt Siams. Wo heute nur noch Ruinen zu sehen sind, die der Dschungel mehr und mehr für sich einnimmt, befand sich einst die erste große Stadt Thailands.
Ganz im Norden Thailands befindet sich Chiang Mai. „Rose des Nordens” nennen die Einheimischen die alte Stadt, die vor allem mit zahllosen Tempelanlagen aufwartet. In diesem Teil Thailands sind deutlich weniger Urlauber zu finden, weshalb Chiang Mai bei Individualreisenden beliebt ist. Empfehlenswert für eine Besichtigung sind die Tempel Wat Phra That Doi Suthep, von wo aus Sie eine grandiose Sicht über die Stadt haben, und der Wat Chiang Man mit einer Buddhafigur aus Bergkristall.
Zu den schönsten thailändischen Inseln zählt Phuket. Sie ist die größte der thailändischen Inseln und bildet eine eigene Provinz. Die Strände auf Phuket sind zauberhaft. Viele Hotels liegen deshalb auch direkt am Meer, so dass Sie mit wenigen Schritten den Strand erreichen und unter Kokospalmen entspannen können. Der berühmteste Strand von Phuket ist Patong Beach. Im Norden der Insel befindet sich ein unberührter Regenwald sowie ein Nationalpark, in dem Tiere und Pflanzen ein Refugium gefunden haben.
Koh Phi Phi ist ein kleines Inselarchipel aus sechs Inseln. Die Nordinsel ist das Zentrum für Feriengäste, welche für Tagesausflüge auf den anderen Inseln weilen. Die große Südinsel beherbergt einen Nationalpark und die idyllische Maya Bay, die als malerischer Kulisse im Film „The Beach” zu sehen war.
Land & Leute
Dem traditionsreichen Thailand gelang es als eines der ersten südostasiatischen Länder, sich auch dem Westen zu öffnen. Dass Thailand heute zu den beliebtesten Zielen für Fernreisen gilt, hat seinen Ursprung in der Geschichte: Während vieler Jahrhunderte hatte es Machtkämpfe im Land gegeben, bis es der Chakri Dynastie im 18. Jahrhundert gelang, die Regierung zu übernehmen. Einer der berühmtesten Herrscher dieser Dynastie war Maha Mongkut. Er regierte in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als die ausländischen Kolonialmächte gerade ihre Fühler nach dem Land – das damals noch Siam hieß – ausstrecken wollten. Thailand wurde nach einiger Zeit von den Kolonialmächten als fast gleichberechtigter Partner angesehen. Es war das einzige Land in Südostasien, welches nicht durch die Kolonialmächte annektiert wurde.
Der Sohn Mongkuts war von der europäischen Kultur begeistert, nahm Europäer auf, veranstaltete klassische Konzerte und bezog europäische Literatur. Mit König Bhumipol, der noch heute regiert, fand Thailand einen Herrscher, der sich durchaus der Wichtigkeit bewusst ist, gute Beziehungen zur ganzen Welt zu fördern.
Die Menschen in Thailand gelten als überaus freundlich. Grund hierfür mag die Prägung der Bevölkerung durch den Buddhismus sein, welcher in Thailand in einer besonderen Form vorkommt. Immer noch leben viele Thailänder als Mönche in Klostern. In Einheit mit Buddha und ihrem Glauben geben sie sich ganz der Meditation hin. Die Menschen in Thailand haben für ihr Gebet sogar eigene Hausaltare und Schreine, vor denen sie regelmäßig in sich einkehren. Oder aber sie beten in großen Gruppen in Parks und Grünanlagen, was vor allem in Bangkok oftmals beobachtet werden kann.
Große Feste haben in Thailand oftmals mit dem Glauben zu tun. Beispielsweise wird Buddha beim Fest zum Reisanbau für den Segen gedankt, welchen diese Pflanze über das Land brachte. Viele Menschen leben vom Reisanbau, der als Hauptnahrungsmittel Nummer Eins in Thailand gilt. Aber auch der Tourismus ist inzwischen eine Branche, in der viele Thais beschäftigt sind – sei es in Hotels, als Straßenhändler oder Kunsthandwerker.
Wetter & Klima
In Thailand herrscht tropisches Klima, das sowohl von hohen Temperaturen und der Regenzeiten bestimmt wird. Doch herrschen große Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden des Landes: Im Süden liegt die jährliche Durchschnittstemperatur bei etwa 28 Grad Celsius, die besonders viele Urlaubsgäste anzieht. Im Norden beträgt die Temperatur im Durchschnitt nur etwa 20 Grad Celsius. Hier ist es auch viel trockener, da es keine ausgeprägten Regenzeiten gibt. Im Norden können bei kälteren Wintern und heißen Sommern durchaus Jahreszeiten festgestellt werden, während der Süden ganzjährig sehr warm ist. Im Gegensatz zu Nachbarländern ist Thailand allgemein nur wenig von tropischen Zyklonen und schweren Unwettern getroffen.
Ideale Reisezeit für Thailand ist das Frühjahr, wenn die Temperaturen noch nicht ganz so hoch sind und auch die Regenzeit noch gemäßigt vor sich geht.









